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Geschichte

I. 1846 – 1865: Gründungszeit

 

Adolph Kolping versteht die Lage der wandernden Handwerksgesellen in Zeiten allgemeinen Umbruchs, wirtschaftlicher Not und großer Orientierungslosigkeit. Er baut mit ihnen zusammen familienhafte Gemeinschaften auf, die Heimat bieten und die Chance, sich beruflich und persönlich zu entwickeln.

In 20 Jahren entstehen rund 400 Gesellenvereine.

1846: Erster Gesellenverein in Elberfeld

1849: Gesellenverein Köln

1850: Verbandsgründung durch Zusammenschluss der ersten Vereine

1864: Abschließende Festlegung der überörtlichen Verbandsstruktur: Diözesanverbände, Zentralverbände, Gesamtverband

1865: Tod Adolph Kolpings

Quelle und weitere Informationen:

Geschichte des Kolpingwerkes

Im Zuge unseres Jubiläums, wird diese Seite ständig mit Bildern unseres Aufbaus der Kolpingsfamilie Metelen, beginnend mit der Gründung 1929 des damaligen Gesellenvereins bis zum heutigem Tag aktualisiert. Einiges haben wir selbst an Material sammlen können. Aber irgendwo schlummern vielleicht noch ein paar Schätze. Es würde uns sehr freuen wenn wir diese Dokumente, Bilder oder auch Geschichten, hier auf unserer Homepage oder auch in unserer Festzeitschrift veröffentlichen können.

Vorträge bei Onkel Max
Angebot der Kolpingsfamilie verhinderte eine Kulturkrise nach 1945
Überschrift des Zeitungsberichtes aus der Münsterischen Zeitung vom 29.01.2004 (DO). Diesen Bericht setzte Frau Elvira Meisel-Kemper auf:

Als Auftakt zu ihrer 75-Jahrfeier hatte die Kolpingsfamilie unterv der Leitung von Gregor Krabbe und Veronika Lücking zu einer Zeitreise ins Paarzentrum eingeladen.
75 Jahre ist ein langer Zeitraum, haben doch die meisten der Gäste nur maximal die vergangenen 40 Jahre miterlebt - die aber höchst aktiv. Wie genau sie sich noch an Einzelheiten und Begebenheiten erinnern konnten, zeigten die vielen mitgebrachten Fotos und andere historisch wichtige Belege der wechselvollen und ebenso aktiven Geschichte dieser Einrichtung..

Reichhaltiges Programm

Krabbe, der den langen Abend moderierte, hatte manchmal Mühe, die gerade Linie des reichhaltigen Programms einzuhalten. Aber das störte niemanden, denn die Erinnerungen waren zu stark und die lustigen Geschichten von Persönlichkeiten, welche das Wohl und Wehe der Kolpingsfamilie geprägt hatten, waren allzu zahlreich. .

Da gab es zum Beispiel Max Bürger, liebevoll auch Onkel Max genannt. Lücking teilte kurz den aktuellen Stand von 304 Mitgliedern mit, während Stadtarchivar Reinhard Brahm aus seinem Nähkästchen plaudern konnte.
Im November 1929 wurde die Kolpingsfamilie in Metelen durch Rektor Bernhard Hegemann mit 49 Mitgliedern.gegründet Damals hieß sie noch katholischer Gesellenverein Kolping und wurde erst 1933 in Kolpingsfamilie umbenannt auf Druck der Nationalsozialisten. Heinrich Teupen (siehe Bild mitte, oberhalb dieses Berichtes) als einer der vielen Zeitzeugen, die sich an dem Abend äußerten, trat 1938 aus der SA aus und in die Kolpingsfamilie ein, obwohl nur SA-Mitglieder eine Gesellenprüfung ablegen durften

Fröhliches Lied

Erfreulichers konnte Brahm aus der Zeit nach 1945 berichten. Der Spielmannzug unter der Leitung von Markus Pitlinski signalisierte den Umschwung durch ein flott-fröhliches Lied. 1945 wurde die Theatergruppe durch Hegemann gegründet, 1952 der Spielmannzug. Von 1956 bis 1991 fanden die Karnevalsabende im Jugendheim statt, gegründet von Albert Tietmeyer (Bild oben rechts). Der Ausbau eines Kulturangebotes der Kolpingsfamilie verhinderte die Kulturkrise nach 1945, so Brahm. Man traf sichzu Vorträgen immer Dienstags bei Onkel Max. “Es hingen die Beine bei Onkel Max aus dem Fenster, so voll war es dort.”, äußerte einer der früheren Teilnehmer.

Kurzweilige Zeitreise

Bei Onkle Max probte auch der Spielmannszug, berichtete Theo Wiedau. “Und damals standen die Noten auf Bierdeckeln.”, ergänzte er schmunzelnd. Tietmeyer brachte den Karneval von Köln nach Metelen. Als Ratsherr sammelte er später Material aus dem Ratsprotokollen für karnevalistische Themen. Auch die Kölner Herkunft der Büste von Adolph Kolping konnte geklärt werden.
Es war eine kurzweilige Zeitreise, die noch manches Treffen nach sich ziehen wird

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